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Produkttest: 3 x 3 Handschuhe

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  • January
    2017
 

Handschuhe sollen warm halten, gleichzeitig aber genügend Bewegungsfreiheit für die Finger bieten. Im unwegsamen Gelände sollen Handschuhe außerdem nicht beim Anschnallen, Abfellen oder Kartenlesen stören. Wir haben drei aktuelle Handschuhmodelle einem Vergleichstest unterzogen.

Die Handschuhe und ihre Ausstattung

Hestra – Army Leather Heli Ski

Der Army Leather Heli Ski kann schon fast als Klassiker in der Hestra Linie bezeichnet werden. Das Modell ist bereits seit über zehn Jahren im Programm zu finden und wird jedes Jahr weiter entwickelt. Aufgrund seines herausnehmbaren Innenhandschuhs und des etwas längeren Schaftes ist er vor allem für Tiefschneefahrer eine gute Wahl. Ein laut Hersteller wasserdichtes und atmungsaktives Nylongewebe soll zusammen mit dem Innenhandschuh für warme und trockene Finger sorgen. Die Handschuhinnenseite ist mit Ziegenleder ausgestattet, der Handschuh selbst mit Polyester gefüllt und verfügt über eine Quallofill/Fiberfill- Isolierung. Mittels eines Karabinerhakens lassen sich die Handschuhe verbinden und einfacher zum Transport verstauen. Wird der Handschuh im Gelände kurz ausgezogen, sorgen Handfesseln dafür, dass er nicht verloren geht. Die Länge der Fesseln ist dabei so gewählt, dass auch die Bedienung eines Photoapparats möglich ist. Der Verkaufspreis liegt bei 90 Euro.

Black Diamond – Kingpin

Der Black Diamond Kingpin wird unter der Jacke getragen. Laut Hersteller ist der Handschuh für Warmwetter-Verhältnisse geeignet, lässt aber eine Nutzung bis zu -12 Grad zu. Black Diamond gibt als Einsatzgebiet Freeriding an. Der Handschuh verfügt über einen nicht herausnehmbaren Polartec Thermal Pro Innenhandschuh und ist vollständig aus Leder gefertigt. Die Manschette ist mit Neopren verstärkt und kann über einen Klettverschluss arretiert werden. Der Griffbereich zwischen Daumen und Zeigefinger wird durch eine weitere Lage aus Leder verstärkt. Auf der Innenseite des Daumens wurde ein weiterer Lederpatch angebracht. Dieser kann zum Wischen der Brille oder auch als „Rotzwischer“ zweckentfremdet werden. Der Verkaufspreis liegt bei 100 Euro.

GORE-TEX – Team Test

Der dritte Handschuh im Test kommt von der Firma GORE-TEX. GORE tritt selbst nicht mit eigenen Modellen am Markt auf. Der uns für diesen Test zur Verfügung gestellte Handschuh baut auf einer neuen Technologie „X-TRAFIT“ auf, die in der kommenden Saison laut Herstellerangaben bereits von 23 Hersteller verwendet wird. Darunter befinden sich namhafte Firmen wie Burton, Level, Mammut, Reusch, Scott, Ziener und auch Hestra. Die X-TRAFIT-Technologie verbindet zum ersten Mal im Wintersport Membrane und Innenfutter über einen atmungsaktiven Spezialkleber. An den Fingern und Handinnenflächen kommt zusätzlich ein so genanntes Grip-Tape zum Einsatz. An allen Stellen, an denen Druck ausgeübt wird, soll damit verhindert werden, dass sich die Lagen innerhalb des Handschuhs verschieben. Damit soll ein sicheres Greifgefühl hergestellt und Passform verbessert werden.

 

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